Erhöhte Wachsamkeit in Deutschland

Afrikanische Schweinepest weiter auf dem Vormarsch

 

27. Februar 2014, DJV, Berlin. Der Deutsche Jagdverband ruft alle Jäger in Deutschland auf, in den Revieren verstärkt auf verendete Wildschweine zu achten und diese umgehend den zuständigen Veterinärbehörden zu melden.

Hintergrund ist die Afrikanische Schweinepest (ASP), die mittlerweile zwei Mitgliedstaaten der Europäischen Union erreicht hat: Zusätzlich zu den Fällen in Litauen sind bisher zwei Fälle in Polen bei Wildschweinen bekannt. Es besteht die Gefahr, dass sich die Tierseuche weiter in westlicher Richtung ausbreitet. Die Afrikanische Schweinepest ist hochinfektiös und führt bei Schweinen in der Regel nach wenigen Tagen zum Tod. Die Beprobung der Tiere kann auch noch in einem sehr weit fortgeschrittenen Verwesungszustand erfolgen. Die Übertragungswege können sehr vielfältig sein, sodass in ganz Deutschland erhöhte Wachsamkeit geboten ist. Jäger und Landwirte müssen ein erhöhtes Sicherheitsempfinden entwickeln und die Maßgaben der Biosicherheit umsetzen.

 

Weitergehende Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden Sie hier: http://www.fli.bund.de/fileadmin/dam_uploads/Publikationen/FLI-Informationen/FLI-Information_ASP20140218.pdf

 

Ein Frage-Antwort-Papier zur Afrikanischen Schweinepest finden Sie hier: http://www.fli.bund.de/fileadmin/dam_uploads/Publikationen/FLI-Informationen/FLI-Information_FAQ_ASP20140218.pdf