Zweiter Fall von Tularämie im Kreis Kleve

20. Dezember 2013, Kleve (KJS Kleve/LJV) Anfang Dezember berichtete der Landesjagdverband über einen Fall von Hasenpest in der Gemeinde Kerken, Kreis Kleve. Aktuell wurde die Krankheit auch bei einem Tier im Stadtgebiet von Kleve festgestellt.

Bei der Tularämie handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die vornehmlich bei Nagetieren, Hasen und Kaninchen hohe Verluste hervorrufen kann.

 

Die Tiere infizieren sich entweder durch Kontakt mit kontaminierter Umgebung oder durch blutsaugende Parasiten (Zecken, Fliegen, Mücken).

 

Auch der Mensch kann sich infizieren. Beim Erlegen und weiterem Behandeln der Hasen ist deshalb auf „bedenkliche Merkmale“ insbesondere auf Veränderungen der Leber und Schwellung der Milz zu achten. Auffällige Tiere dürfen nicht in die Lebensmittelkette abgegeben und sollten vielmehr im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld untersucht werden.

 

Schlachtabfälle müssen in betroffenen Regionen grundsätzlich unschädlich beseitigt und dürfen nicht auf dem Luderplatz entsorgt werden.

 

Der Verzehr von durchgegartem Hasenfleisch ist unbedenklich.