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Jagdzeiten in Nordrhein-Westfalen

Die Jagd darf ausgeübt werden unter Berücksichtigung des Bundes- und Landesrechts: (gültig seit 31. März 2010)

Herunterladen: Jagdzeiten

Rotwild

Art Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mär
Kälber 01 31
Schmalspießer 01 31
Schmaltiere 01 31
Hirsche u. Alttiere 01 31
 

Dam- u. Sikawild

Art Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mär
Kälber 01 31
Schmalspießer 01 31
Schmaltiere 01 31
Hirsche u. Alttiere 01 31
 

Rehwild

Art Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mär
Kitze   01 31
Schmalrehe 01 31
Ricken 01 31
Böcke 01 15
Muffelwild 01 31
Schwarzwild 01 31
Frischlinge (noch nicht einjährige Stücke) ganzjährig
Feldhasen 01 31
Wildkaninchen 01 28
(Jungkaninchen ganzjährig)
Füchse 16 28
(Jungfüchse ganzjährig)
Waschbären 16 31
(Jungwaschbären ganzjährig)
Marderhund 01 28
(Jungmarderhund ganzjährig)
Steinmarder 16 28
Iltisse 16 28
Hermeline 01 28
Dachse 01 31
Fasanen 16 15
Wildtruthühner 30 16
Ringeltauben* 01 20
Türkentauben 01 20
Höckerschwäne 01 20
Graugänse 16 31
Mit Ausnahme der unten angef. Beschränkungen
Kanadagänse 16 31
Mit Ausnahme der unten angef. Beschränkungen
Nilgänse 16 31
Mit Ausnahme der unten angef. Beschränkungen
Stockenten 16 15
Waldschnepfen 16 15
Blasshühner 11 20
Lach- und Silbermöwen 01 10
Rabenkrähen 01 20
Elster 01 28

Ganzjährige Schonzeit genießen in NRW:

Baummarder, Mauswiesel, Rebhühner (bis zum 31. Dezember 2015), Wildtruthennen, Bläss- und Saat- und Ringelgänse Wildenten (außer Stockenten), Sturm-, Mantel- und Heringsmöwen, Eichelhäher.

Ringeltauben
(unter Beachtung der Allgemeinverfügung)
* Soweit die Schonzeit für Ringeltauben zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden von der oberen Jagdbehörde aufgehoben worden ist (§ 24 Abs. 2 LJG-NW), ist die Jagd auch in der Brutzeit zulässig (§ 22 Abs. 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes).

1. Grau-, Kanada- und Nilgänse genießen Schonzeit vom 15. Oktober bis 31. Januar innerhalb der Grenzlinien folgender Gebiete:

  1. Unterer Niederrhein:
  2. Schnittpunkt Bahnlinie (außer Betrieb)/Staatsgrenze Bundesrepublik Deutschland/Königreich der Niederlande bei Kranenburg, Staatsgrenze bis B 8, B 8 bis B 220, B 220 bis Staatsgrenze, Staatsgrenze bis Gemeindegrenze Stadt Rees/Stadt Isselburg, Gemeindegrenze bis B 67, B 67 bis L 459, L 459 bis L 468, L 468 bis B 8, B 8 bis L 396, L 396 bis B 8, B 8 bis L 287, L 287 bis A 42, A 42 bis Bahnlinie, Bahnlinie bis Xanten, Bahnlinie (außer Betrieb) über Kleve, Kranenburg bis Staatsgrenze.
  3. Weseraue:
  4. Schnittpunkt B 61/Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen, Landesgrenze bis Bahnlinie, Bahnlinie bis K 39, K 39 bis B 482, B 482 bis Wehr bei Lahde, Wehr, linkes Weserufer bis L 770, L770 bis B 61, B 61 bis Landesgrenze.

2. Abweichend von § 19 Abs. 1 Nr. 18 des Bundesjagdgesetzes ist es in Nordrhein-Westfalen verboten:

a. Fasanen
in der Zeit vom 01. Juni bis 15. Januar auszusetzen (das Verbot gilt nicht für Fasanen, die aus verlassenen Gelegen des jeweiligen Jagdbezirks stammen und aufgezogen worden sind).

Ausnahme:Die obere Jagdbehörde kann Ausnahmen zulassen, soweit dies zur Prüfung der Brauchbarkeit von Jagdhunden (§ 30 LJG-NW) erforderlich ist.

b. Wildenten
in der Zeit vom 01. Juni bis 15. Januar auszusetzen.

3. Die Baujagd auf Füchse ist nach § 19 Abs. 1 a LJG-NW in der Zeit vom 01. März bis 15. Juni verboten.